Realschulzweig

Gemäß dem Erziehungs- und Bildungsauftrag soll der Realschulzweig wie auch die anderen Schulzweige, eine sichere Grundlage für den persönlichen Lebensweg und das verantwortungsbewusste Mitwirken im gesellschaftlichen Leben bilden. Eine zweigspezifische Aufgabe ist es, den Schüler*innen eine erweiterte Allgemeinbildung zu vermitteln und eine allgemeine Berufsorientierung zu ermöglichen. Mit diesem Bildungsangebot ordnet sich der Realschulzweig zwischen dem des Hauptschulzweigs und dem des Gymnasialzweigs ein.

Er bereitet seine Schüler*innen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit, Begabungen und Neigungen nach Maßgabe der Abschlüsse auf einen berufs- oder studienbezogenen Bildungsweg vor: den Eintritt in eine berufliche Ausbildung, den Übergang in eine berufsbildende Schule, in eine allgemeinbildende Schule mit gymnasialer Oberstufe oder in ein berufliches Gymnasium. 

Vor diesem Hintergrund ist der Realschulzweig der Schule im Allertal organisiert. Die im Folgenden genannten Bausteine können nur einen Einblick in unsere Arbeit und unser vielfältiges Angebot geben:

  • Förderung persönlicher, sozialer und methodischer Schlüsselkompetenzen nicht nur im Rahmen des Fachunterrichts, sondern auch durch eine explizit hierfür vorgesehene, in der Stundentafel verankerte Unterrichtsstunde
  • Theater als Bildungsort, der Fragen aufwerfen und zum Nachdenken über Wirklichkeit und Lebensentwürfe anregen soll: Besuch eines Theaterstücks pro Schuljahr im Rahmen des Kooperationsprogramms ENTER
  • Abwechslungsreiches, alltagsnahes, an den Interessen der Schüler*innen orientiertes Angebot von Wahlpflichtkursen ab Jahrgang 6
  • Angebot einer 2. Fremdsprache – Französisch/Spanisch – ab Jahrgang 6
  • „Wir sind stark“: Projekt für Zivilcourage und gegen Gewalt in Jahrgang 6
  • Zunehmendes Angebot zur Berufsorientierung ab Jahrgang 7 durch z. B. Profil-/Kompetenzanalyse, BIZ-Besuch und Berufsberatungen, Teilnahme an der BBS-Infowoche, Talentwerkstatt, dreiwöchiges Betriebspraktikum in Jahrgang 9 mit anschließender Projektwoche und Praktikumsausstellung …
  • Berufliche Schwerpunktbildung in den Jahrgängen 9 und 10 durch Wahl von mindestens einem der folgenden zwei- bzw. vierstündigen Profile: Fremdsprachen, Technik, Gesundheit und Soziales, Wirtschaft
  • Zusätzliche Förderstunde Englisch in Jahrgang 8, Mathematik in Jahrgang 9 und Deutsch in Jahrgang 10

Besonderheiten:       

 Informationen, die bei der Wahl des „richtigen“ Schulzweiges für ihr Kind in Jahrgang 5 helfen können – Wann scheint eine erfolgreiche Mitarbeit im Realschulzweig sicher?

  • Die Leistungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sollten in der Summe im Bereich 8–10 oder besser sein, z. B. Deutsch 3, Mathematik 3, Englisch 3.
  • Der Durchschnitt der restlichen Fächer sollte zwischen 2,4 und 3,0 liegen.
  • Das Arbeitsverhalten entspricht den Erwartungen.

Wechsel in den Gymnasialzweig:

Beim Wechsel in einen anderen Schulzweig sollte immer die Gesamtpersönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden. Uns ist es wichtig, dass Ihr Kind gerne zur Schule geht und nicht Frust oder Lernunlust entwickelt. Nichtsdestotrotz müssen die Noten stimmen:

  • Durchschnitt Deutsch, Englisch, Mathematik höchstens 2,4
  • Zweite Fremdsprache höchstens 2,0
  • Durchschnitt restlicher Fächer höchstens 3,0

Mögliche Abschlüsse nach dem 9. Schuljahrgang:

  • Hauptschulabschluss
  • Abschluss der Förderschule im Förderschwerpunkt Lernen

Mögliche Abschlüsse nach dem 10. Schuljahrgang:

  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
  • Erweiterter Sekundarabschluss

Anprechpartnerin: Anne Schnieders