DAZ

Das DaZ-Zentrum der Schule im Allertal hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Herkunft vornehmlich innerhalb ihrer ersten zwei Schulbesuchsjahre in Deutschland bei ihrem Spracherwerb zu unterstützen. Im Alltag erwerben diese zwar auch Deutschkenntnisse, jedoch ist für das zügige Erlernen einer Fremdsprache immer auch eine strukturierte Herangehensweise erforderlich.

Grammatische Formen, Kenntnisse über den Satzbau, ein umfangreicher Wortschatz auch auf Bildungssprachenniveau sowie Leseverstehens- und Schreibkompetenzen sind durch reines Learning by doing nicht zu erwerben. All dieses brauchen sie jedoch, um spätestens nach Ablauf der Zwei-Jahres-Frist erfolgreich am Regelunterricht teilnehmen zu können. Damit dies gelingen kann, ist es neben dem Deutschunterricht eine weitere Aufgabe des DaZ-Zentrums, die Fachlehrkräfte in den Klassen bei der schrittweisen Einbindung der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht zu beraten. Auf Wunsch stehen die DaZ-Leiterinnen dem Kollegium, den Eltern und natürlich den Schülerinnen und Schülern selbst auch für Schullaufbahnberatungen zur Verfügung.

Besonderheiten:

Um alle DaZ-Schülerinnen und -Schüler bestmöglich fördern zu können, müssen alle auf ihrem jeweiligen Niveau und in ihrem eigenen Tempo lernen können. Daher ist die Arbeit sehr individuell ausgerichtet, was sich u.a. in den verschiedenen Lehrwerken und den individuellen Stundenplänen zeigt. Jeder Schüler und jede Schülerin nimmt von Beginn an am Unterricht in einer Regelklasse teil, wobei dies zunächst v.a. in Fächern geschehen soll, in denen er oder sie bereits sinnvoll teilnehmen kann. Die Zugehörigkeit zu einer Klasse ist zudem wichtig für eine soziale Einbindung der Schülerinnen und Schüler, die sowohl ihrem Wohlbefinden als auch ihrer sprachlichen Entwicklung dient. Zusammen mit ihrer Klasse nehmen sie somit auch an sportlichen Wettkämpfen, Klassenfahrten und Projekten teil.

Ansprechpartnerinnen:  Melanie Woodcock, Katharina Wroblewski