Neues Essenskonzept der Schule im Allertal wird begeistert angenommen

Mit Stolz blickt Sabine Welschhoff in die lange Schlange der wartenden Schülerinnen und Schüler: Seit fünf Monaten hat sie das Catering an der Schule im Allertal nun selbst übernommen und die Begeisterung der Kinder zeigt es ihr täglich: Ihr neues Essenskonzept kommt an, die Zahlen steigen deutlich und Lob kommt von allen Seiten für die tolle Entwicklung.

Landauf, landab ist es in allen Schulen ein Thema mit vielfältigen Facetten, dass von schülergerechten Angeboten bis zur Mülltrennung diskutiert wird. Auch an der Schule im Allertal war es so und doch änderte sich alles schlagartig, als Sabine Welschhoff, die Mutter einer Schülerin der Schule, sich entschloss sich selbstständig zu machen und die Sache selbst in die Hände zu nehmen. 

In sehr guter Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung des Landkreises Celle wurde aus der Idee eine Selbstständigkeit und seit Beginn des Schuljahres 2019/20 sind nun im Team von Sabine Welschhoff, Ludmilla Volk, Angelika Dücker, Grit Hinterding-Köhler und Birgit Janz tätig: Täglich wird frisch gekocht und durch immer neue Ideen und Angebote hat sich auch der Schulkiosk zu einem „echten Renner“ in der Schule etabliert. 

Sabine Welschhoff sieht ihr Konzept bislang absolut bestätigt: „Wir haben die Wünsche der Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, bei vielen sind heute warme Snacks wie belegte Baguettes, eine kleine Pizza, Hotdogs etc. eher gefragt, als ein vollständiges Mittagessen. Auf der einen Seite ist diese Entwicklung natürlich insgesamt bedauerlich, gleichwohl ist es aber nun mal so und da kann man nicht vorbeischauen. Gleichwohl ist auch festzustellen, dass über die Snacks insgesamt die Essenzahlen bei uns an der Schule im Allertal wieder steigen, kochen „wie bei Muttern“ kommt also an!“

Die Schülerfirma von Jens Neumann unterstützt das Team von Sabine Welschhoff in den Pausen und im Gebäude, wo die Jahrgänge 5 und 6 untergebracht sind, sorgt ein neuer Verkaufsstand dafür, dass das Gedränge in der neuen Mensa nicht zu groß ist.

2020 soll sich das neue Angebot nun weiterentwickeln: Mit der Schulleitung ist ein zeitlicher Plan zur Verringerung des Mülls erstellt worden. Sabine Welschhoff sichtet nun die vielfältigen Möglichkeiten und ist sich sicher, bald bei der Hälfte der derzeitigen Menge angekommen zu sein, schließlich gibt es schon heute andere Verpackungsmöglichkeiten für z.B. Joghurt als Plastik!

Eines hebt Sabine Welschhoff, die auch Elternvertreterin ist, besonders hervor: „Waren es früher nur vereinzelte Lehrkräfte, die in der Mensa auch gegessen haben, ist das nun heute anders: Ganze Gruppen von Lehrkräften essen nun auch in der Mensa und das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl an der Schule ungemein!“