Leistungsmessung Biologie

1. Benotungsschlüssel der Kompetenzarbeiten / Lernkontrollen

100% –  95 %sehr gut
89,9 % – 80 %gut
74,9 % – 65 %befriedigend
59,9 % – 50 % ausreichend
44,9 % – 25 %mangelhaft
24,9 % –  0 %ungenügend

2. Leistungsfeststellung

Neben der kontinuierlichen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte, sind die Ergebnisse schriftlicher, mündlicher und anderer fachspezifischer Leistungen zur Leistungsfeststellung heranzuziehen. 

Wichtig ist jedoch, dass die Zeugnisnote nicht das Ergebnis einer rein arithmetischen Berechnung ist, sondern eine pädagogisch-fachliche Gesamtbewertung der Schülerin / des Schülers darstellt. 

(RdErl. „Die Arbeit in der Oberschule“ v.7.7. 2011/7.2;7.4) 

Zusammensetzung der Zeugnisnote

 1/3 schriftlich  1/3 mündlich 1/3 fachspezifisch

Es müssen Leistungen in allen Kompetenzbereichen festgestellt und bewertet werden.

Dabei ist für alle Schülerinnen und Schüler ein einheitlicher Bewertungsmaßstab anzulegen.

2.1 Mündliche Leistungen

Zu den mündlichen Leistungen können folgende Punkte herangezogen werden:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch 
  • Mündliche Überprüfungen 
  • Benutzung sachgerechter Fachausdrücke und Begriffe
  • Wiedererkennen physikalischer Phänomene in technischen Anwendungen und ihre sprachliche Darstellung
  • Präsentationen, auch mediengestützt (elektronische Medien, aber auch Plakate, Modelle) 

2.2 Fachspezifische Leistungen

  • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio) 
  • Anwendung fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen (z. B. zunehmend eigenständiges Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten)
  • Praktische Tests (Durchführung und Auswertung eines Versuchs in Einzelarbeit
  • Sachgerechter Umgang mit Experimentiergerät (incl. Wegräumen)
  • Beachten von Sicherheitshinweisen
  • Aufbau eines Versuches nach Anweisung
  • Mitarbeit in der Gruppe (Teamarbeit)
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte 
  • Freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)
  • Lernzielkontrollen

2.3 Schriftliche Arbeiten

Klassenarbeiten werden als Abschluss einer Unterrichtseinheit geschrieben und geben Auskunft über den Kompetenzerwerb der Schülerin / des Schülers. Sie sind in der Regel eine Woche vorher anzukündigen. Die Dauer der Klassenarbeiten sollte in den unteren Klassenstufen ca. 45 Minuten betragen.

(RdErl. „Die Arbeit in der Oberschule“ v.7.7. 2011/7.5)  

In jedem Halbjahr ist mindestens eine schriftliche Arbeit zu schreiben. Es ist jedoch auch möglich eine zweite schriftliche Arbeit pro Schulhalbjahr zu schreiben. Eine zweite schriftliche Arbeit kann auch durch eine fachspezifische Form der Leistungsfeststellung ersetzt werden (z.B. ein bewertetes Experiment oder ein Fachprotokoll).

Der Aufbau von Klassenarbeiten ist so zu gestalten, dass Aufgaben aller Anforderungsbereiche (AFB I-III) enthalten sind. Die Fachkonferenz legt folgende prozentuale Verteilung der Anforderungsbereiche fest:

Oberschulklassen (Jahrgang 5 – 7)

AfB I: 70%     AfB II: 20%     AfB III: 10%

Haupt- und Realschulzweig (Jahrgang 8 – 10)

AfB I: 70%     AfB II: 20%     AfB III: 10%

Gymnasialer Zweig (Jahrgang 8 – 10)

AfB I: 50%     AfB II: 40%     AfB III: 10%Der Anforderungsbereich I umfasst die Wiedergabe und das Beschreiben von Sachverhalten. Der Anforderungsbereich II umfasst das Anwenden und Strukturieren. Der Anforderungsbereich III umfasst das Transferieren und Verknüpfen von physikalischen Zusammenhängen