Schulprogramm

DER

SCHULE IM ALLERTALOBERSCHULE MIT GYMNASIALZWEIG IN WINSEN (ALLER)

Stand: Dezember 2020

INHALT

A Vorbemerkungen

B Unser Leitbild ICH – WIR – ZUKUNFT

C Unsere Entwicklungsschwerpunkte und deren Umsetzung

D Inkrafttreten

E Konzepte und Umsetzung

F Evaluation

A Vorbemerkungen

Entstehung

Die Schule im Allertal – Oberschule mit Gymnasialzweig in Winsen (Aller) – ist im Jahr 2012 aus der Hauptschule Winsen (Aller), der Haupt- und Realschule Wietze, der Heinrich-Pröve-Realschule Winsen (Aller) und der Haupt- und Realschule Hambühren entstanden. 

Im Jahr 2017 wurde erstmalig eine Evaluation in Form einer Online-Befragung in Zusammenarbeit mit dem NLQ Hildesheim durchgeführt. Aus den Ergebnissen wurden wichtige Eckpunkte gefiltert: Wertschätzung an der geleisteten Arbeit und die Durchführung von Optimierungsprozessen. Wir evaluieren regelmäßig in verschiedenen Teilbereichen. Um uns und die Schule im Allertal stetig weiterzuentwickeln befinden wir uns in einem qualitätsorientierten Prozess.

Die Bildung und Zukunftsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler bildet dabei den Dreh- und Angelpunkt unserer täglichen Arbeit.

Die Steuergruppe der Schule im Allertal hat auf der Basis des gemeinsam entwickelten Leitbildes Entwicklungsschwerpunkte, deren Umsetzung und Ziele formuliert, die das Schulprogramm der Schule im Allertal – Oberschule mit Gymnasialzweig in Winsen (Aller) – bilden.

Den Kern des Schulprogramms bildet unser Leitbild ICH – WIR – ZUKUNFT. 

In unserem Leitbild sind zwölf grundlegende Leitsätze verankert. Unter jedem Leitsatz sind Entwicklungsschwerpunkte und deren Maßnahmen/Aktivitäten zur Umsetzung wiederzufinden.

Im weiteren Verlauf finden Sie Verlinkungen zu unseren Angeboten, Aktivitäten, Konzepten und Projekten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sind WIR genau die richtige Schule für Ihr Kind? Lernen Sie unsere Schule im Allertal kennen. Informieren Sie sich und besuchen Sie uns gerne zu unserem TAG DER OFFENEN TÜR auf unserem modernen Schulcampus.

Das Team der Schule im Allertal freut sich auf Ihren Besuch!

Steckbrief Schule im Allertal

Lage

Die Schule im Allertal befindet sich seit August 2017 an einem Standort in Winsen (Aller) am Meißendorfer Kirchweg 7 – 9. Der Schulcampus erstreckt sich über insgesamt vier Gebäude, zwei Sporthallen (mit einer Kapazität von insgesamt vier Feldern) und einer ausziehbaren Tribüne, vier Schulhöfen und einem angegliederten und modernen Busbahnhof. Die Gebäude und Schulhöfe sind gekennzeichnet durch Gebäude A (Verwaltung), Gebäude B, Gebäude C und Gebäude D. Nebenliegend befindet sich eine – von der Schule im Allertal genutzte – Schwimmhalle und diverse Möglichkeiten, um auch im Außenbereich den Sportunterricht abzuhalten. 

Personal

Im Schuljahr 2020/21 werden derzeit 1028 Schülerinnen und Schüler von 102 Lehrkräften und Referendaren/-innen im teilgebundenen Ganztagsbetrieb beschult. In zwei Sekretariaten sind unsere drei Sekretärinnen jeden Tag tätig für unsere Schule. Des Weiteren arbeiten zwei Schulsozialarbeiter/-innen, zwölf pädagogische Mitarbeiter/-innen, sowie Praktikanten/-innen im Bereich der Schulsozialarbeit, zwei Ergotherapeutinnen, eine Schulassistentin und vier Hausmeister/-innen in unserer Schule aktiv mit. Darüber hinaus begleiten Schulbegleitungen individuell einzelne Schülerinnen und Schüler. 

Leitung

Die Schule im Allertal wird gesamtverantwortlich geleitet durch den Oberschuldirektor. 

Die Leitungsebene wird vervollständigt durch den Oberschulkonrektor als Direktorenstellvertreter, der zweiten Oberschulkonrektorin und der Oberschulrektorin als Didaktische Leitung. 

Schulzweige  

Die Schule im Allertal bietet die Schuljahrgänge 5 – 10 an und gliedert sich nach dem „KGS-System“ in die drei Schulzweige: Hauptschulzweig, Realschulzweig und Gymnasialzweig. Die Schulzweige differenzieren sich in den Leistungsebenen und dem Erwerb von Grundfähigkeiten, erweiterten Fähigkeiten und darüber hinaus zusätzlichen Fähigkeiten. In allen Schulzweigen wird nach den dort geltenden Kerncurricularen Vorgaben der Fächer, in Form von schuleigenen Arbeitsplänen, gearbeitet. 

Die schuleigenen Arbeitspläne befinden sich in einem ständigen Prozess und werden nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben regelmäßig auf unsere Schülerinnen und Schüler angepasst und bedürfnisorientiert ausgerichtet. 

Schulabschlüsse

B Unser Leitbild ICH – WIR – ZUKUNFT

ICH …

… organisiere mein Lernen selbst.

… nutze verschiedene Lernwege und Medien.

… beeinflusse meinen Weg selbst.

… folge meinen Interessen und bringe mich ein.

WIR …

… leben und gestalten Schule gemeinsam.

… stärken das soziale Miteinander.

… fördern Toleranz gegenüber anderen Kulturen.

… sind eine Schule für alle.

ZUKUNFT …

 orientiert planen.

… eigenverantwortlich gestalten.

… erfolgreich durchführen.

Mit Freude in die Zukunft starten.

C Unsere Entwicklungsschwerpunkte und deren Umsetzung

1 . ICH 

1 .1 ICH … organisiere mein Lernen selbst. 

1. 1. 1 Lernräume schaffen 

  • Unsere Klassen- und Fachräume sind Lernorte, die mit ausreichend Schränken, Fächern, Pinnwänden und der jeweiligen Klassenstufe angemessenem Mobiliar ausgestattet sind. Für den Unterricht benötigtes zeitgemäßes Equipment steht in allen Räumen zur Verfügung. Die Einhaltung von Regularien, Ordnung und Sauberkeit gewährleisten eine angenehme Lernatmosphäre. 
  • Die schuleigene Bibliothek kann als Lernraum benutzt werden. Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, individuelle Recherchen für Referate und Hausaufgaben durchzuführen. Die Bücherei ist zur Entleihe und Rückgabe mindestens einmal täglich in der Pause durch Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter/-innen besetzt. Es wird angestrebt, Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss und Druckmöglichkeit anzubieten sowie die Öffnungszeiten auszuweiten. 
  • Kommt es zu einem kurzfristigen Ausfall, vor allem am Morgen, bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in der Mensa (Zwischenzeit) selbstständig zu lernen und zu arbeiten. Hierfür wird ihnen bei Bedarf Material zur Verfügung gestellt. Sie werden durch pädagogische Mitarbeiter/-innen betreut und unterstützt. 

1. 1. 2 Kooperative Wochenplanarbeit

  • In den Jahrgängen 5-8 sind in den Regelunterricht wöchentlich jeweils bis zu drei Stunden kooperative Wochenplanarbeit (KoWo) eingebaut. 
  • Schülerinnen und Schüler können zeitlich und fachlich individuell Unterrichtsinhalte nacharbeiten und vorbereiten. Hausaufgaben können in den KoWo-Stunden bearbeitet werden. 
  • Die KoWo-Stunden werden durch Fach- oder Klassenlehrkräfte betreut und sind für unsere Schülerinnen und Schüler wöchentlich verbindliche Lernzeiten. 

1.1.3 Schulplaner

  • Durch unsere schuleigenen Schulplaner können unsere Schülerinnen und Schüler sich selbst organisieren. 
  • Die eigenverantwortliche Organisation und das eigenverantwortliche Lernen sind wichtige Eckpfeiler der Schule im Allertal. 
  • Gleichzeitig dient der Schulplaner als regelmäßiges Kommunikationsinstrument zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten und enthält außerdem wichtige schulspezifische Informationen und Regularien. 
  • Der Schulplaner wird jährlich aktualisiert und von jeder Schülerin/jedem Schüler für einen kleinen Unkostenbeitrag am jeweiligen Schulanfang erworben.   

1.2. ICH … nutze verschiedene Lernwege und Medien

1.2.1 Technische Ausrüstung

  • Unsere Klassen- und Fachräume sind mit funktionsfähigem IT-Equipment ausgestattet. Dies beinhaltet auch die Präsentationsflächen und -medien. 
  • Unseren Schülerinnen und Schülern stehen Computerräume und Laptopwagen zur Verfügung, sowie im Wahlpflichtbereich eine vollausgestattete Musikanalage. 
  • An der Schule im Allertal arbeiten wir mit dem IServ-System. Dieses ist für alle an der Schule arbeitenden, lehrenden und lernenden Personen zugänglich und dient der Kommunikation und dem digitalen Lernen. 
  • Auf Elternwunsch werden beginnend mit Klasse 7 sogenannte Tablet-Klassen eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Unterricht vorwiegend mit geleasten iPads und werden so besonders in ihrer Medienkompetenz gestärkt. 

1.2.2 Lernwege

  • An den jährlich stattfindenden Methodentagen erweitern unsere Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig ihre Methoden-, Medien- und Fachkompetenz.
  • An unterschiedlichen Schulzweigen werden die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Es wird ab Jahrgang 5 in den Ebenen Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig differenziert. 

1.3 ICH … beeinflusse meinen Weg selbst.

1.3.1 Kurswahl

  • Im Hauptschul- und Realschulzweig wählen die Schülerinnen und Schüler aus einem abwechslungsreichen Wahlpflichtangebot. 
  • Im Realschul- und Gymnasialzweig stehen die Fremdsprachen Französisch und Spanisch zur Wahl. 
  • Alle Schülerinnen und Schüler können freiwillig an einem umfangreichen AG-Programm teilnehmen. Dieses findet montags und mittwochs am Nachmittag statt. 
  • Im Realschulzweig entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein berufsvorbereitendes Profil. 

1.3.2. Lions Quest

  • Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen ab Jahrgang 5 aufsteigend am Programm „Lions Quest – Erwachsen werden“ teil. Das Programm stärkt nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbewusstsein, sondern gleichzeitig auch die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler.  
  • Lehrkräfte werden im Programm „Lions Quest – Erwachsen werden“ geschult.

1.3.3 Unterstützende pädagogische Maßnahmen

  • Die Konfrontative Pädagogik macht unseren Schülerinnen und Schülern die Regeln und die Verantwortung für ihr eigenes Handeln bewusst. 
  • Das DaZ-Zentrum unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft beim Erwerb der deutschen Sprache. 
  • Das Beratungsteam ist bei Problemen und Lernschwierigkeiten behilflich. 
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf können individuell beschult werden. 
  • In der Lerninsel wird vor allem Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine förderliche Lernumgebung vorfinden, eine Möglichkeit gegeben, die Aufgaben zu erledigen, die im „Lernen zu Hause“ stattfinden sollten. Sie ist außerdem ein Ort, wohin Schülerinnen und Schüler, die während des Unterrichts eine besondere Ruhe und/oder Zuwendung benötigen, sich nach Absprache mit der Lehrkraft zurückziehen können. 

1.4 ICH … folge meinen Interessen und bringe mich ein

1.4.1 Musisch-kulturelle und kreative Angebote

  • Unsere Schülerinnen und Schüler können sich in unserer Schulband „ALLERStars“ engagieren, und so schulinterne Veranstaltungen unterstützen und an externen Wettbewerben teilnehmen. Interessierte nehmen einmal jährlich an einem schulinternen Casting „WSDSB“ teil. Die Musikerinnen und Musiker proben freitags nach der 6. Stunde. 
  • Unsere Schülerinnen und Schüler geben einmal jährlich eine Schülerzeitung heraus, die schwerpunktmäßig im Rahmen eines Wahlpflichtkurses (WPK) durch Unterstützung einer Lehrkraft gestaltet wird. Die „ALLerNews“ sind am Ende des Schuljahrs für 2€ zu erwerben. 
  • Wir fördern eine Teilnahme an schulinternen und externen Kunstwettbewerben, z.B. am „AstraDirect Jubiläums Kunst Schulwettbewerb“ und beim “Digi-Bild des Monats”. 

1.4.2 Soziales Engagement

  • Aus den Jahrgängen 8-10 werden Schülerinnen und Schüler akquiriert und im Rahmen einer AG ausgebildet, um in Notfällen den Schulsanitätsdienst auszuführen. Mit ihrem Einsatz tragen sie zudem zum Gelingen der Sportturniere bei 
  • Schüleraufsichten unterstützen die Lehrkräfte bei Bedarf. 
  • Im Rahmen der AG „Schüler helfen Schülern“ wird mit der Grundschule kooperiert, um den Übergang von der Grundschule zu unserer Schule zu erleichtern und Schülerinnen und Schüler fachlich zu unterstützen.  

1.4.3. Sport

  • Unsere Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrganges können das Skifahren im Rahmen eines Ski-Kurses erlernen. Dieser wird im Rahmen einer AG vorbereitet. Der praktische Teil wird im Rahmen eines 10-tägigen Ski-Kurses in Österreich durchgeführt. 
  • Sportliche Schwerpunkte können in weiteren Arbeitsgemeinschaften wie Volleyball, Aikido, Schwimmen, Segeln, Tennis, Mofa gewählt werden. 
  • Eine Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“ wird in einigen Bereichen ermöglicht.
  • Bei entsprechender Nachfrage werden sogenannte Sportklassen eingeführt. Diese Klassen haben anstelle von WPK und KoWo Möglichkeiten, zusätzlichen Sportunterricht und Sportprojekte durchzuführen. 
  • Die Schule im Allertal ermöglicht Schülern im AG-Bereich Leistungstrainings, vor allem im Volleyball und Fußball. 

2 WIR

2.1 WIR … leben und gestalten Schule gemeinsam

2.1.1 Gebäudegestaltung

  • Wir unterrichten in vier Gebäuden, zwei Sporthallen und dem örtlichen Schwimmbad.
  • Jede Klasse hat pro Schuljahr zwei Wochen Hofdienst zu erledigen. 
  • Jede Klasse verfügt über zwei speziell geschulte Energiewächter/-innen, die den Energieverbrauch beobachten und gegebenenfalls regulieren sollen.  
  • In allen Gebäuden werden Schülerwerke aus dem musisch-kulturellen Fachbereich ausgestellt.  

2.1.2 Entscheidungsprozesse

  • In der Schule im Allertal werden diverse Gremien an Entscheidungsprozessen beteiligt. Neben dem lehrenden und nicht-lehrenden Personal, werden vor allem auch die Schüler- und Elternvertreter/-innen in die Entscheidungsfindung mit einbezogen. Laut Schulgesetz ist dies in den Fachkonferenzen, der Gesamtkonferenz sowie dem Schulvorstand möglich.  
  • Der Schülerrat, der sich aus gewählten und freiwilligen Mitgliedern zusammensetzt, bringt regelmäßig Vorschläge in die genannten Gremien ein und setzt sich für die Belange der Schülerschaft ein.  

2.1.3 Verpflegung

  • In Zusammenarbeit mit „Allerlei Food FOR YOU“ wird in der Mensa der Schule im Allertal montags bis donnerstags frische und gesunde Küche angeboten. Neben kalten und warmen Snacks gibt es ein täglich wechselndes und vor Ort zubereitetes Mittagessen.  
  • Die Schülerinnen und Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs führen im Rahmen eines berufsvorbereitenden Profils einen Schülerkiosk, der ihre Mitschüler und Mitschülerinnen in den großen Pausen mit Snacks versorgt. Sie werden unterstützt von Lehrkräften und den Mensamitarbeiter/-innen. Der Schulkiosk „Café Allerlei“ ist Montag bis Freitag von 9:30-9:45 Uhr und 11:25-11:35 im A- und im D-Gebäude geöffnet. 

2.1.4 Schulfeste

  • Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 wurde das erste Mal ein Sommerfest durchgeführt, an dem sich alle Jahrgänge beteiligt und Aktivitäten, Speisen oder Shows angeboten haben.  
  • Bei der Ausrichtung der Abschlussfeiern bringen sich die Schülerinnen und Schüler ebenfalls ein. An der Planung sind die Abschlussklassen sowie die Schülervertretung beteiligt. Bei den Feierlichkeiten tritt die Schulband auf und die Gäste werden von Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs versorgt. 
  • Als mögliche Veranstaltungsorte verfügt die Schule im Allertal über eine große Aula, die mit neuster professioneller Musik- und Beleuchtungstechnik ausgestattet ist, eine Mensa, Sporthallen und verschiedene Schulhöfe auf dem Schulcampus. 

2.2 WIR … stärken das soziale Miteinander

2.2.1 Umfassendes pädagogisches Angebot

Neben den Lehrerinnen und Lehrern stehen den Schülern insbesondere für die Bearbeitung von individuellen Herausforderungen speziell ausgebildete Förderschullehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiter/-innen sowie pädagogische Mitarbeiter/-innen als Ansprechpartner zur Verfügung. 

2.2.2 Füreinander und Miteinander

  • Schulveranstaltungen wie die Weihnachtsfeier des 5. – 8. Jahrgangs, die durch Beiträge aus der Schülerschaft gestaltet werden, oder der Vorlesewettbewerb fördern die Schulgemeinschaft. 
  • Gemeinsame Schulfahrten, Ausflüge und Wandertage machen Schulgemeinschaft erlebbar: Wolfsburg Phaeno, Wolfsburg Autostadt (mit der gesamten Schulgemeinschaft), Klimahaus Bremerhaven, Gedenkstätte Bergen-Belsen, Klassenfahrten (z.B. nach Berlin, München, Köln, Sylt, Cuxhaven…) 

2.2.3 Vorgehen gegen Absentismus

  • Durch konsequentes Vorgehen und engen Kontakt mit dem Elternhaus soll Absentismus bekämpft werden.  
  • Bei Problemen stehen ausgebildete Beratungslehrkräfte zur Verfügung. 

2.2.4 Mobbingprävention

  • Gemeinsam mit der Polizei wird im 6. Jahrgang das Projekt „Wir sind stark“ durchgeführt, das die Schülerinnen und Schüler gegen Gewalt in Schulen im Speziellen und für Zivilcourage im Allgemeinen sensibilisieren soll. 
  • Vor allem in neu zusammengesetzten Klassen werden Sozialtrainings in Zusammenarbeit mit Gut Sunder, der Jugendsozialarbeit in Winsen und unseren Sozialpädagogen/-innen durchgeführt, um die neue Klassengemeinschaft zu stärken. 

2.3 WIR … fördern Toleranz gegenüber anderen Kulturen

2.3.1 Gemeinsam für mehr Toleranz

  • Die tägliche pädagogische Arbeit und das Miteinander sind geprägt von gegenseitigem Respekt und von Toleranz. Lehrerinnen und Lehrer sowie sämtliche Beschäftigte achten darauf, dass eine Sensibilisierung für Vielfalt im täglichen Miteinander erfolgt. 
  • Auf Schülerinitiative hin engagiert sich die Schule seit dem Schuljahr 2019/2020 im Rahmen des „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“- Programms für mehr Toleranz und gegen Rassismus. 

2.4. WIR … sind eine Schule für alle

2.4.1 Bildungsgänge

  • Die Schule im Allertal bietet in schulzweigdifferenziertem Unterricht ab dem 5. Jahrgang alle drei Bildungsgänge (Hauptschulzweig, Realschulzweig, Gymnasialzweig) bis einschließlich des 10. Jahrgangs an. Schülerinnen und Schüler werden entsprechend der individuellen Fähigkeiten beschult. 
  • Es besteht für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Leistungen entsprechend zwischen den Schulzweigen zu wechseln.  

2.4.2 Unterstützung und Inklusion

  • Neben der Teilnahme am Regelunterricht stehen Förderschullehrkräfte für die individuelle Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler bereit. 
  • Bei Bedarf werden Schülerinnen und Schüler durch eine externe Schulbegleitung in ihrem Schulalltag unterstützt. 
  • Die Gebäude der Schule im Allertal sowie die Sportstätten sind barrierefrei. Jedes Gebäude verfügt über gesonderte Sanitäranlagen und Aufzüge. Bei der Raumverteilung wird auf Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen Rücksicht genommen. 
  • Das DAZ-Zentrum bietet Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache die Möglichkeit Deutsch begleitend zum Fachunterricht im Klassenverband zu erlernen. 

2.4.3 Lehrendes Personal

Das lehrende Personal an der Schule im Allertal verkörpert selbst Vielfalt und Toleranz.

3 ZUKUNFT

3.1 Zukunft – orientiert planen

3.1.1 Berufspraktikum

  • Ein Schwerpunkt unserer Schule besteht darin, unsere Schülerinnen und Schüler auf das berufliche Leben vorzubereiten. Um ihnen eine Berufsorientierung zu ermöglichen, absolvieren alle Schülerinnen und Schüler in Jahrgang 9 ein dreiwöchiges Berufspraktikum. Die Lehrkräfte unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem ihren Begabungen entsprechenden Praktikumsplatz, indem informative Gespräche über die infrage kommenden Ausbildungsberufe geführt werden.  
  • Die Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweiges absolvieren darüber hinaus noch ein weiteres dreiwöchiges Praktikum im März/April des 8. Schuljahres. 
  • Die Praktika werden frühzeitig im Unterricht vorbereitet und anhand einer zweigübergreifenden öffentlichen Praktikumsausstellung in Jahrgang 9 mit den betreuenden regionalen Betrieben nachbereitet. 

3.1.2 Berufsorientierung

  • In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsorientierung zum Ende ihrer schulischen Laufbahn erneut eingehend beraten. Dazu kommt eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit an unsere Schule und berät die Schülerinnen und Schüler der Vorentlassklassen an mehreren Tagen klassenweise.  
  • Die 9. Realschul- sowie die 8. Hauptschulklassen besuchen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern das Berufsinformationszentrum, sodass sie eine weitere begabungsorientierte Beratung im Hinblick auf in Frage kommende Ausbildungsberufe erhalten.  
  • Die Schülerinnen und Schüler der 10. Gymnasialklasse besuchen eine Universität und erhalten so Einblicke in den Universitätsalltag.  

3.2 Zukunft – eigenverantwortlich mitgestalten

3.2.1 Soft Skills als Mittel zur Eigenverantwortlichkeit

  • Die Schülerinnen und Schüler unsere Schule sollen mehr und mehr befähigt werden, eigenverantwortlich zu handeln. Im Rahmen der Methodentage erlernen sie daher entsprechende Soft-Skills.
  • Im Doppeljahrgang 5/6 erlernen sie zunächst, wie man richtig lernt. Lernen zu lernen stellt die erste Voraussetzung und den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft dar.  
  • Im Doppeljahrgang 7/8 lernen die Schülerinnen und Schüler der Schule im Allertal mit ihrer Zeit verantwortlich umzugehen, da mit zunehmendem Alter auch die Anforderungen umfangreicher und zeitintensiver werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick in ein erfolgreiches Zeitmanagement und erlernen verschiedene Methoden, wie sie sich ihre Tage strukturieren und ihre Zeit einteilen können.  
  • Im Doppeljahrgang 9/10 erhalten die Schülerinnen und Schüler der Schule im Allertal ein Bewerbungstraining, damit sie sich optimal auf anstehende Bewerbungsgespräche vorbereiten können. 

3.2.2. Zukunftstag

In den Jahrgängen 5-8 findet jährlich der bundesweite Zukunftstag statt, zu dem sich unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Platz in interessanten regionalen Betrieben suchen. 

3.3. Zukunft erfolgreich durchführen

3.3.1 Unterstützung in der Übergangsphase zum Ausbildungsberuf / zur Sekundarstufe II

  • Die Klassen- und Wirtschaftslehrkräfte unterstützen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bei der Anmeldung an weiterführenden Schulen.  
  • Die Schülerinnen und Schüler werden außerdem bestmöglich bei der Suche und Auswahl geeigneter Ausbildungsberufe begleitet.  

3.3.2 Fortbildungen

Unsere Lehrkräfte bilden sich regelmäßig individuell und laut den Entwicklungsschwerpunkte unserer Schule weiter. 

3.3.3. Mobilität

  • Als Schule mit großem Einzugsgebiet, die Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Westkreis anzieht, ist uns das Thema Mobilität besonders wichtig. Es ist in den schulinternen Arbeitsplänen der Fächer verankert. 
  • Es werden in Kooperation mit der Polizei regelmäßig Fahrradkontrollen durchgeführt. 
  • In der Mofa-AG haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Mofa-Führerschein zu machen. 

3.4. Mit Freude in die Zukunft starten

3.4.1 Gemeinsame Abschlussfeierlichkeiten

  • Die Übergabe der Abschlusszeugnisse findet feierlich in den Räumlichkeiten der Schule im Allertal statt.
  • Ein Abschlussball findet zweigübergreifend in der Congress-Union in Celle statt.  

3.5 Rückmeldungen / Evaluationen durch Eltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler

  • Unser Ziel ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler optimal vorbereitet und dadurch mit Freude in die eigene Zukunft starten können. Um unser Handeln und unsere Konzepte immer wieder zu evaluieren, anzupassen und zu verbessern, bedarf es der Rückmeldung durch Eltern, aber auch durch ehemalige Schülerinnen und Schüler. Wir wollen diese gern noch über ihren Schulabschluss hinaus begleiten und laden sie daher zu unseren Sommerfesten ein.  
  • Für jegliche Rückmeldungen sind wir dankbar und versuchen gern, diese zu berücksichtigen und in unsere Konzepte einzuarbeiten, damit wir uns als Schule verbessern und weiterentwickeln können.  

D Inkrafttreten

Das vorliegende Schulprogramm tritt mit Beschluss der Gesamtkonferenz vom 09. Dezember 2020 in Kraft.

Das Schulprogramm ist die Grundlage der Qualitätsentwicklung der Schule im Allertal.

Sollten einzelne Entwicklungsschwerpunkte dieses Schulprogramms bereits umgesetzt sein bzw. kurzfristig umgesetzt werden, berührt dies die Geltung des Schulprogramms als Ganzes nicht. Solche Entwicklungsschwerpunkte sollen ggf. durch entsprechende weitere Entwicklungsschwerpunkte ersetzt bzw. ergänzt und damit das Schulprogramm fortlaufend aktualisiert werden.

Das vorliegende Schulprogramm verknüpft die Konzepte unserer Schule miteinander, stößt Entwicklungsprozesse an und befindet sich selbst in einem stetigen Wandel.

Verfasserinnen

Althammer, Christine

Kröckel-Tanner, Sonja

Meyer, Corinna

Scholz, Melanie

E Konzepte und Umsetzung

Zur Verwirklichung des Leitbildes der Schule und zur konkreten Umsetzung der daraus resultierenden Ziele liegen Konzepte zu folgenden pädagogischen Handlungsbereichen vor:  

• Absentismus 

• Arbeits- und Gesundheitsschutz

• Beratung mit Förderung 

• Berufsorientierung

• Bibliothek

• Digitales Lernen 

• Energiesparschule 

• Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

• Europaschule

• Fortbildung

• Konfliktbearbeitung 

• Kooperation mit der OBS Westercelle

• Lerninsel und Auszeitraum  

• Lions Quest

• Methoden

• Mobbing und Prävention 

• Mobilität

• Praktische Lehrerausbildung

• Schule ohne Rassismus

• Schülervertretung

• Schulische Veranstaltungen

• Sicherheit

• Sprachenförderung 

• Sprachenunterricht  

• Steuergruppe und Evaluation  

• Zusammenarbeit mit den Grundschulen

• Zwischenzeit 

Die Konzepte werden regelmäßig aktualisiert und den Gegebenheiten und Entwicklungen angepasst.  Sie bieten einen Überblick über die Arbeitsweise der einzelnen Bereiche und legen ihr Vorgehen und die Grundlagen dar.

F Evaluation

Die Schule im Allertal entwickelt sich stetig weiter und verfolgt dabei das Ziel, vorhandene Probleme zu erkennen, geeignete Lösungswege zu finden und sich so immer weiter zu verbessern. Aus diesem Grund werden regelmäßig Evaluationen durchgeführt. Diese Evaluationen finden auf mehreren Ebenen statt: Sie betreffen zum einen die Schule als Ganzes und nehmen dabei die Zufriedenheit und Optimierungswünsche der Lehrenden, der Eltern und insbesondere der Lernenden in den Blick. Zum anderen werden sie eingesetzt, um gezielt verschiedene Methoden und Projekte zu bewerten und zu verbessern. Die Schule im Allertal ist bereit, sich regelmäßig selbst zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen, qualitätsorientiert zu arbeiten und so stetig besser zu werden. Alle an Schule Beteiligten wissen um den prozesshaften Charakter der Weiterentwicklung, in welche sie u.a. durch die Evaluationen einbezogen werden.