Hinweise für Lehrkräfte und Eltern

zuletzt aktualisiert am 25.02.20

Gegenwärtig gibt es keine bekannten Verdachtsfälle an niedersächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen. 

Was können Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler jetzt schon tun?

In Schulen und Kindertageseinrichtungen ist es besonders wichtig, die bekannten Hygienemaßnahmen einzuhalten und die Schülerinnen und Schüler immer mal wieder daran zu erinnern. Empfohlen wird, sich regelmäßig die Hände zu waschen und sich beim Niesen oder Husten wegzudrehen, die Armbeuge zu nutzen oder ein Einmaltaschentuch, das anschließend entsorgt wird. Besondere Vorkehrungsmaßnahmen über diese Hygienemaßnahmen hinaus sind zur Zeit nicht erforderlich. Das Infoblatt des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann und sollte in Schule aufgehängt werden. Bei Rückfragen stehen den Einrichtungen die örtlichen Gesundheitsämter zur Verfügung. 

Was tun im Verdachtsfall?

Hat die Schule Kenntnis von Verdachtsfällen, nimmt die jeweilige Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf. Die Betroffenen oder gegebenenfalls deren Erziehungsberechtigten werden darüber zu informiert. Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen Maßnahmen. 

Hinweise für Schulfahrten

Bei der Planung von Schulfahrten sollten sowohl die Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html als insbesondere auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachtet und regelmäßig im Blick behalten werden. In Bezug auf anstehende Auslandsfahrten oder bei bereits im Ausland befindlichen Gruppen bestehen nach Italien gegenwärtig keine Reisewarnungen aus dem Auswärtigen Amt. Es wird aber empfohlen, die einschlägigen Internetseiten (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise/reisewarnungen) zu beobachten. Bei Rückfragen stehen den Einrichtungen die örtlichen Gesundheitsämter zur Verfügung.

Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens von Corona (Covid-19) kann nicht vorhergesagt werden. Mit Blick auf den Umstand, dass sich die Lage täglich ändern kann, sind die Schulen klug beraten, ihre Reiseplanungen den aktuellen Geschehnissen anzupassen. Ein Austausch mit den Eltern ist zudem dringend zu empfehlen und dürfte auch im Schulalltag entsprechend praktiziert werden. Dass Schulfahrten in vom Covid-19 betroffene Regionen keine sinnvolles Ziel darstellen, erklärt sich von selbst