Vorlesewettbewerb 2018

Vorlesewettbewerb: Jannik Schmidt gewinnt

Weihnachtliche Überraschung und Sockenrock sorgen für Stimmung

 

Einen geschriebenen Text mit der Stimme zum Leben erwecken – das ist das oberste Ziel beim Vorlesewettbewerb. Dieser bundesweite Wettbewerb wird seit dem Jahr 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er findet statt in Zusammenarbeit mit BüchereienSchulenBuchhandlungen und anderen kulturellen Einrichtungen. Der Vorlesewettbewerb ist einer der größten bundesweiten Wettbewerbe für Schüler. Jedes Jahr nehmen insgesamt fast 700.000 Schüler der 6. Klasse aus etwa 7.500 Schulen daran teil.

Auch in den 6. Klassen der Schule im Allertal ist in den vergangenen Wochen fleißig geübt worden: Ob in der Klasse vorzulesen oder zu Hause zu üben – um einen Text wirklich zum Leben zu erwecken, muss man sich gründlich vorbereiten. Und das haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Deutschlehrern getan. Traditionell am Nikolaustag ermittelt die Schule im Allertal aus den Klassensiegern des Schulsieger, der dann zum Kreisentscheid fährt.

Warum vorlesen?

Lautes Lesen ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Lesekompetenz.
Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation. Er bietet allen Schülern der sechsten Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.

In diesem Jahr heißt der Schulsieger Jannik Schmidt (6a), der mit seinen Stimmvariationen nicht nur seinen geübten Text gekonnt darbot, sondern die Jury aus den Deutschlehrern Frau Mathes, Frau Bergen, Frau Raetz, Frau Idler und Frau Sinagowitz sowie dem Vorjahressieger Nick Riefenstahl auch mit der Darbietung eines fremden Textes überzeugte.

Aus dem Applaudieren kamen die sechsten Klassen gar nicht mehr heraus. Für ihren Schulsieger war er ebenso laut, wie für die musikalische Darbietung der Klasse 6a von Frau Bröring, die mit ihrem „Sockenrock“ zum Hit Manama die Pause bis zur Siegerehrung verkürzten.
Eine weihnachtliche Überraschung kündigte sich am Ende mit lautem Glockenklingeln und Hohoho-Rufen an: Der Weihnachtsmann stattete dem Vorlesewettbewerb der Schule einen Besuch ab und verteilte Schokonikolaus. Frau Bröring, die gekonnt und mit ganz viel Feingefühl durch das Programm führte, ließ sich davon keineswegs aus der Ruhe bringen und auch die Jury blieb ruhig, denn sie wurde verschont: Sie musste kein Weihnachtsgedicht vortragen.

Von Stephanie Sinagowitz