Informationen zum Gymnasialzweig

Hier finden Sie weitere schulzweigspezifische Informationen zum Gymnasialzweig ab Jahrgangsstufe 5.

Bewerbungstraining im Gymnasialzweig

Jedes Jahr trainieren wir an 2-3 Tagen spezielle Fähigkeiten, die wir für das Lernen, unsere (Selbst-) Organisation oder das spätere Leben benötigen. In der 9. Klasse haben wir uns während dieser sogenannten „Methodentage“ mit unserer Klassenlehrerin Frau Althammer und unserer Co-Klassenlehrerin Frau Horn mit Bewerbungen und Bewerbungsgesprächen beschäftigt. Wir haben gelernt, was wir alles bei einer Bewerbung beachten müssen, was alles (nicht) in ein Anschreiben und einen Lebenslauf gehört und wie man diese überzeugend verfassen kann. Ein Höhepunkt hierbei war die Auseinandersetzung mit dem Bewerbungsgespräch. Wir haben geübt, wie man sich dabei verhält und welche Fehler man dabei unbedingt vermeiden sollte. Dabei haben wir auch überlegt, wie man sich am besten kleidet, um weder zu lässig auszusehen noch zu elegant angezogen zu sein. Über unsere Stärken und Schwächen haben wir auch nachgedacht und Schwächen gefunden, die wir in einem Bewerbungsgespräch guten Gewissens nennen können, weil es eigentlich Stärken sind. Ehrgeiz zum Beispiel ist eine Schwäche, die man sehr gut als Stärke ausgeben könnte, weil sie zeigt, dass einem bestimmte Dinge wichtig sind und man hart dafür arbeitet. 

Am meisten Spaß gemacht haben uns allen die „Musterbewerbungsgespräche“. Dort wurden uns „typische Bewerbungsgespräch-Fragen“ gestellt und wir mussten professionell antworten und auch entscheiden, welche Fragen angebracht sind und auf welche wir eventuell gar nicht zu antworten brauchen. Erinnerung daran hängen in unserem Klassenzimmer, denn wir haben ein Gruppenfoto mit unseren Bewerbungsoutfits gemacht. Es war eine sehr schöne Erfahrung.

Emma Wissmann

Post an die australischen Feuerwehrleute

Die 9Ga und die 10Ga haben im Englischunterricht von Frau Althammer über die katastrophalen Waldbrände in Australien gesprochen . Wir haben uns dabei u.a. über die fatalen Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt und auch über die politischen Reaktionen informiert. Im Fokus standen jedoch Briefe an Feuerwehrleute vor Ort, die dort im Einsatz sind. Mit unseren Briefen – natürlich auf Englisch – w ollten wir unsere Dankbarkeit und Wertschätzung für die Heldentaten der Feuerwehrkräfte vor Ort ausdrücken und sie ermutigen, weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben. Eine australische Freundin von Frau Althammer sammelte die Briefe u.a. von unserer Schule und schickte sie in ihren Heimatstaat, Victoria. Dort er hielten sie die kämpfenden Männer und Frauen un d sie konnten unsere Nachrichten in kurzen Pausen der Erholung lesen, um mit neuer Motivation weiterzukämpfen. Ein Feuerwehrmann antwortete uns. Er und seine Kollegen seien sehr froh, einen solchen Brief erhalten zu haben. Damit unsere Briefe und Botschaften noch mehr Menschen erreich t en, hat die australische Freundin einige Auszüge online gepostet, bevor sie sie losgeschickt hat . Die Reaktionen auf un sere Briefe fielen überwältigend positiv aus. Wir bekamen über 2500 Likes und über 500 Kommentare von Lesern aus der ganzen Welt. Menschen aus Australien, aber auch aus den USA und Europa dankten uns für unsere Briefe, lobten unser perfektes Englisch und u nser hohes Maß an Verständnis und Empathie. Es war sehr schön für uns, solche Rückmeldungen zu erhalten. Wir denken, mit dieser Aktion haben wir selbst aus über 14000km Entfernung vielen Menschen in Australien geholfen, neuen Mut zu fassen un d unseren Pl aneten zu retten. Es fühlt sich toll an, ein Teil von einer kleinen, aber guten Tat zu sein. Es braucht nur einen Brief, um viel zu bewirken. So einfach kann jeder von uns helfen, die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Luisa Meißner & Nils Triebelhorn (10Ga) Das Bild zeichnete Anna Lange (10Ga)